Jemand kommt zur Tür rein, setzt sich mir gegenüber und beginnt zu palavern. „Lass dich finden.“ Und: „Warum nicht die Sonne im Herzen, wenn es draußen schneit.“ Irgendwie verdreht alles. „Die Nische ist frei und schon wieder voll.“ „Der Schaden macht seine Grenzen dicht.“ Schon besser. Stop.

Es ist 7 Uhr morgens, mein Herz macht einige Sprünge, ich habe wenig Schlaf. Das Resümsè des letzten Jahres: mir ein halbes Jahr eine Psychohyäne geleistet und seither Desaster in der Geldbörse. Die Psychohyäne hat das nicht stopfen können, was vorher schon da war, nämlich Unruhe im Wasserglas, die Utopie der Furywelt beginnt zu bröckeln. Der zweite Teil des Jahres war harte Arbeit, um die Furywelt wieder zu restaurieren. Es hat nur teilweise geklappt. Die Zeit arbeitet ein bißchen gegen mich, obwohl ich ihr treuester Freund bin, ein weiteres Paradoxion, ein zerstörerisches kleines Teilchen in der Venuswelt.

Ich bin müde und ziele darauf ab, mich ganz meiner Muse hinzugeben. Frau Muse wartet seit Millionen Jahren irgendwo im Schrank und zielt auf mein Potential ab. Sie darf aber nur raus, wenn Zeit ist. Derzeit verdrängt die Realzeit die Musezeit. Seit langem tut sie das. Nicht gut. Zuerst die Arbeit, dann die Muse, welche Art von Belohnung ist das denn? Ich akzeptiere diesen Vertrag nicht !!

„Lass dich finden“ sagt der Palaverer zurerst. Gerne, aber wer sucht mich? Ich bitte um erhöhte Aufmerksamkeit, manchmal springt die Muse aus dem Kasten, ohne das Zeit wäre und beginnt heimlich den Fleiß zu reiten, turbulente Gehzeiten. F

#furyword #dizzyvenus #marybroadcast

Advertisements