Pausen sind gut. Zu lange Pausen nicht. Regenpausen zum Beispiel bringen nur etwas, wenn man diese Pausen auch nützt. Deswegen nütze ich diese Pause als Rückkehrmöglichkeit. Nach langer Abwesenheit, melde mich zurück, ich bin noch da, ich habe noch Geschichten zu erzählen, der Brunnen ist nicht verschüttet und auch nicht ausgetrunken. Intensive Phasen können nicht dreifach intensiv genutzt werden. Oder ab einem gewissen Alter nicht mehr, denn, ich spüre in den vielen Windungen den Ruf nach einer Pause. Pscht. Etwas Neues ist entstanden, ein neues Wesen, ein fabel-haftes Wesen, eine kluge Figur, eine Sexbombe, die unerreichbare Elfe, die riesen Zwergenfrau, die Erzählerin, die ihre Geschichten lebt, die so unsanft und laut aus ihr raussprudeln, wie Sprite, wenn wir zuviel davon gekostet haben und es uns bis oben steht, wie Regen und Kälte, die den Sinn von Draußen in Frage stellen. Das Wesen nutzt die Chance einer Entfaltung am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Das Wesen muß nur manchmal stark sein und nur manchmal klug. Darf dann stark und klug sein, ganz besonders, ganz besonders groß stark und klug. Und darf dann wieder gehen. Und nimmt die schwere Last mit, weil sie ist vor allen Dingen befreiend. Der Freiraum nach vielen langen Jahren endlich ein, des Wesens Ebenen zu entdecken. Nimmst du dir den? M

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