Ich hatte ein interessantes Gespräch, über Zwischenwelten und Seelen und Aufpassern über uns, die aufgrund gewisser Pläne nachhelfen und verhindern. Der Prophet erzählte mir von unseren Gedanken, die verändern können und von einem geheimen Wissen, das alle 2000 Jahre wieder erneuert wird. Von uns Halbgöttern, die hier sind, um zu lernen. Das taten wir schon vorher und werden wir immer wieder tun, immer wieder von vorne. Das erlangte Erlernte vergessen wir dabei. Wir lernen nur dazu. Neue Prüfungen, neue Aufgaben, neue Leben, neue Lebensbegleiter, neue Lebensumstände. Jedem Kleinkind auf Erden wird beigebracht, denke nicht über den Sinn des Lebens nach, es macht dich verrückt, denke nicht nach, wer wir sind, was das hier ist, was uns umgibt, was hinter uns liegt und was vor uns. Ich aber hielt mich nie daran und verrückt wurde ich deswegen nicht, nur nachdenklich. Die Propheten scheinen vielleicht deswegen derzeit sehr interessiert an meinem Leben. Mein Leben ist glücklich und dankbar über all die Begleiter, die mich ständig auffangen und beschützen, ein wahres Heer an friedvollen Soldatinnen, die mir aufhelfen, wenn ich ganz tief gefallen bin. Mit klugen Worten und geschenkten Stunden. Die Pläne für mein Leben scheinen ein behütetes Umfeld vorzusehen, in dem ich nicht verloren gehen kann, aber mit persönlichen Wünschen garniert, die ich mir selber zu erfüllen suche, daher die Unruhe in meinem Leben. Zu verhindern gilt es wohl, daß mein Leben wie geschmiert läuft, nachzuhelfen, daß ich die wahren Schönheiten des Lebens immer wieder erfahre. Das Verhindern umschließt also das Nachhelfen. Meine Gedanken könnten verändern, würde ich das nur verstehen. Das geheime Wissen trage ich im Herzen und auch das sehe ich nur alle heiligen Zeiten. Somit bin ich bin also hier, um zu lernen. Dieser Gedanke fällt leicht. Ich bin hier, um meine Angst zu besiegen und um glücklich zu sein. Ich bin hier, um immer wieder neu zu lernen, wie Fury Zelte abbricht und wieder neu aufbaut. Ich bin auf diesem schönen Planeten, um als einsame Kämpferin ganz vorne zu laufen, auf und ab, bis mir die passende Richtung erscheint. Ich bin hier, um Geborgenheit und Liebe in besonderen Menschen zu erkennen, die mich mein Leben lang begleiten. Ich bin hier, um meine Lebenswege zu gehen und dabei klugen Menschen zu begegnen, die mir wieder auf die Sprünge helfen. Ich habe zwei Lebenswege. Der eine verläuft ins Nirgendwo. Darauf befinde ich mich derzeit. Der andere kreuzt sich am Ende. Den suche ich. Ein anderer kleiner Engel hat zu mir gesagt: „Geborgte Gefühle sind auch wichtig.“ Dieser Satz soll hier verewigt sein. M

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