Ich bin unterwegs, im Wald. Ich sammle Beeren und Pilze und fange mir ein paar Kröten. Die Zwerge, die hinter den Bäumen lauern, glauben sich in Sicherheit und warten einen unaufmerksamen Augenblick meinerseits ab. Es ist dunkel und nebelig. Die Sonne kommt heute nur schwer durch. Ich habe mir kleine Leuchtkäfer über die Augen geschnallt, um nichts und niemanden zu übersehen. Ich gehe aufrecht. Ich mache alles ganz langsam. Während ich so dahin schleiche, verliere ich mein Ziel außer Augen. Ich will mich nicht verirren. Ich dringe immer weiter in den Wald vor und die Dunkelheit, die mich erwartet, macht mir mehr Angst, als die Angst die ich davor habe. Es ist eine kalte Angst. Ich halte meine Kräfte zusammen, mache mir Mut. Ich hab mich vollends verlaufen. Panik kriecht in mir hoch. Ich höre die Freundin sagen, du mußt nicht weitergehen. Ich höre die Brüder schrein, bleib stehen, sei nicht so dumm. Ich höre den besten Freund weinen. Ich kann mich selber nicht aufhalten. Ich wüßte nicht warum. Ich will wissen, wieviel Dunkelheit ich ertrage. Wenn ich hier wieder rauskomme, werde ich wissen, wie hell es sein kann. Fury

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