Ich habe gestern einen Satz geschenkt bekommen, den finde ich sehr schön: „Daß die Fury heut im Stall bleibt und nicht wie verrückt durchs Dorf Tränen muss ohne zur Ruhe zu kommen.“ Durchs Dorf Tränen, wow! Ganz so war es dann nicht. Wir haben zu Fats Pomipo Bogo getanzt und sind immer aufgezwirbelter geworden. Schuld war nur das Weißbier, der Schnaps und der Wein. Dann sind wir tatsächlich ins Dorf. Da gibt es in der Weihnachtsnacht Glühmost am Dorfplatz. Wir als Familie tauchen dort immer zu spät, aber schon sehr lustig auf. Es ist nämlich so, ab einer gewissen Anzahl an geselligen Feierstunden braucht unser Hirn Frischluft. Die Weihnachtsgeschichte der Fury 2012 geht also so: dem Vater die Zuversicht abgeluxt, daß mich schon noch der Richtige finden wird. Dem Bruder vom Randalieren abgehalten, das ist unser Haus! Mit dem anderen Bruder eine lautstarke Diskussion über das nicht oder doch menschliche Verhalten der Seebären geführt, wenn sie kaltherzig mutterlose Fremdbabys verstoßen. Den Geschenkekönig gekürt und abgefüllt. Den neuen Minischafbock betitelt: ein Fuchur! Und unserem Altstinktier Herbert gedacht, die nicht mehr unter uns ist. Der Lieblingsnachbar war ganz in sie vernarrt. Die Zeit hat sie geholt, nun begrüssen wir neue Bewohner. Ich habe gestern nicht getränt, eigentlich bin ich sehr glücklich über so eine verrückte Familie. Mitz

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