Alle haben es gelesen, verfaßt habe ich es allerdings nur für Eine, die mich darum bat, und in diesen Tagen des Umbruchs sollte Fury keine Wünsche ausschlagen. Heute noch, morgen noch, dann bricht eine neue Epoche an. Ständig leide ich unter Herzklopfen dewegen. Alle haben es gelesen und alle sind nun ganz durch den Wind geweht. Ein Anleitung zum Proego. Ganzich. Die Zeitbeschreibung der Egoisten. Der Lonsomers. Weil allein ist es besser im Ich. Zu Zweit geht sich das gar nicht aus. Die Nähesucher. Bei Bedeutsamen. Die Heimatfinder bei neuen liebevollen Menschen. Das Ganzichrezept: Koche dir zuerst eine kleine Vorspeiße aus möglichst kleinen Häppchen zerschnittener Scheiben selbstloser Selbstkritik mit dicker Fremdlobüberzuckerung und Zimtstaub aus zerriebenen Schutzengellöckchen. Die Bestellung hierfür kann jederzeit und zeitgleich und abstandslos abgegeben werden. Für die Suppe nimm dir nur die kühlenden Zutaten, die gehören nämlich richtig schön heiß und warmgekocht: deine Lügen, deinen Hang zu Neid, dein kleines Herz, deine Angst, deine Sucht, deine Streitlust, deine miese Laune, was auch immer es bei dir ist, meine Liste ist lang. Auf diese Suppe lüdest du am besten nie jemanden ein. Selber gehört sie gelöffelt mit einem Schopflöffel aus altem Metal und löchrigen Topf, damit das Schlimmste davonsickern kann, in kleinen KernöldramaTröpfchen! Die Hauptspeiße darf variabel sein und etwas für das Auge, aber nur das Eine. Eins darf sich erholen, das Andere soll die Wahrheit sehend verspeißen. Zubereitet wird das Vertrauen in das Überpfich. Das kennt im Normalfall niemand. Das Überpfich ist die große Wissenhaft des Überpunipfersums. Für diesen Gang solltest du dir wirklich Zeit nehmen und bevor es an den süßen Nachschlag aus gepfefferten Vanillespiralen überflüssiger Gedanken geht, eine längere Sitzung einplanen. Voll easy ei! Und überhaupt kann man sich ja während des Muttermahls die ganze Zeit fragen, warum wir uns immer alle so anstellen, hint anstellen wenn wir nach vorne wollen, stehen, wenn uns nach sitzen ist, liegen bleiben, wenn wir eigentlich versinken wollen. Im Übrigen möchte ich hier betonen, weil die Zeit drängt, daß in einer charakterlosen Zeitung behauptet wurde, Nostradamus hätte den Untergang durch ein tanzendes Pferd vorhergesagt. Das bin klarerweise ich und nicht dieser koreanische Rapper. Das weiß doch jeder. Und ich bin nicht der Untergang, ich bin der Endlichlosgang mit Jauchzendem Singsang! Plang! Mitz

Advertisements