Wie stellst du dich auf. Stehst du abseits oder mitten drin. Läufst du hinterher oder immer an der Front. Bleibst du manchmal stehen und tauscht du Plätze oder wartest auf deine neue Position. Wie stellst du dich deinem Gegenüber, wie stellst du dir dein Leben auf. Wer sind deine wichtigsten Figuren, was sind deine wichtigsten Themen. Was beschäftigt dich, was läßt dich nicht los, was macht dich traurig, was richtig glücklich. Wann läßt du los und machst deine Abgründe auf und zeigst alle deine schrecklichsten Seiten, deine größten Ängste, alle deine Verbrechen an dir selbst. Baust du dir dein Leben so, daß du dich selber schützt oder schützt du dich vor deinem Leben. Frißt dir dein Leben dein Leben weg, schaust du über deinen eigenen Tellerrand. Bist du mutig und springst du. Läßt du deine Figuren ziehen und ziehst selber. Kannst du Abschied nehmen. Kannst du bleiben. Kannst du wenn du willst oder willst du nie. Änderst du deine Richtung oder schaust du zu bis zum Ende. Hälst du deine Geheimnisse für dich allein verschlossen. Läßt du endlich los. Hast du deine Vision noch, deinen Traum. Schlafwandelst du gerade. Geh weg. Ich befinde mich in einer mir sehr vertrauten Umgebung, mit Menschen, die mich stützen. Ich lasse Euch alle teilhaben, ihr seit alle wieder da. Und alle die da sind gerade auch. Es ist ein großes Fest. Wir sind unter uns. Wir feiern die ganze Nacht. Wir wissen nicht, daß wir das tun, es gibt keinen Grund, es ist ein Spiel, das ich mir wünsche, für eine Nacht. Ihr seit wie auftauchende Schatten, ihr fehlt mir. Ihr seit meine Figuren. Ich lasse mich fallen und wache auf. Schlafwandeln auf einem geschützten Feld tut gut. M

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