Ich höre mir selber zu. Und höre den Wind, den Sturm, der in mir hochkriecht. Der mich leise werden läßt. Und ruhig neben mir, bedacht, genußvoller. Die Gedanken und den Schmerz, den ich damals hatte und wie sehr dieser noch da ist. Die Zwischenräume spüren, das Exil als Fluchtort sehen, die Bewohner dort als meine Zettelkrieger, sich selbst als Größe und als Kleine, den Turm einreißen oder die Hand verlängern. Das Wetter, das sich ändert, die Blätter und die Säckchen, die da ein Spiel spielen, während mein Pferd mich in den Stall bringt. Das warme Wetter, das langsam kälter wird, manchmal schnell wechselt, um diese Jahreszeit, die Sonne, die schneller geht, aber dieser gemütlichen Dunkelheit Platz läßt und wer läßt schon noch freiwillig etwas Platz. Mein begrüntes Haus mit vielen Bewohnern, einer leidet gerade und läßt seinem Leid in dieser lauen Nacht Luft und schreit mit dem Sänger der Platte nach Liebe und etwas Geld und Aufmerksamkeit, ganz alleine, durch das gekippte Fenster. Ein neues Stinktier, groß und mächtig und schwarz, Kampfgebrülle zwischen den meinigen und dem, der schon vorher da war, aber erst jetzt aus dem Landurlaub zurückkam. Ich gehe dazwischen und nimm mein Stinktier mit. Dann komme ich zurück und hole das Zweite. Das Schwarze ist ruhig und nett, meine sind nervös, ich gebe das Zeichen des Zettelkriegers ab: hier wird nicht gekämpft. Ich höre dem Leidenden zu und gehe meine Stinktiere beruhigen. Ich habe heute viel erlebt. Mujo mujo grazias und mujo grazias, daß das was bei mir meistens rauskommt, trotz all der Einfachheit in meinem Leben viel Schwere mit sich bringt. Miss Fury Fury.

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