Das erste was ich heute mache, ich schreibe Dir eine Geschichte. Es ist so ein Durcheinander alles, bleibt fast keine Zeit. Ich habe mich vor 4 Stunden niedergelegt und das Fenster offen gelassen. Damit ich dich besser höre. Ich will, daß es ganz leise ist. Bevor ich einschlief, hörte ich jemanden predigen. Worte ganze weit weg. „Das Ende einer Ära kann nur einer bestimmen. Es ist der Verabschieder. Er gibt vor, wann neues beginnt. Er hilft jenen, die dies absolut verweigern. Er tut dies sachte. Er bringt den Stein ins rollen.“ Ich schlief wie ein Stein, der versucht, aus dem Meer zu entfliehen. Es war eine ruhige Nacht. Ich war mir sicher, noch einmal würde es wackeln und krachen. Schritte von weit weg. Aber wir haben uns beruhigt. Die Stinktiere beide neben mir an beiden Seiten, ich war eingeklemmt, und bin nun ziemlich verdreht. „In der Nacht hast du noch einen Spaziergang gemacht. Du hast einiges getrennt, ein Teil wird hier bleiben.“ Ich wachte früher auf, als ich wollte und war besser gelaunt, als jemals zuvor. Ich denke, das hast du gemacht, in dieser Nacht. Ich weiß, ich war hier ein guter Festgeber mit Dir gemeinsam. Wir haben Dir sogar noch einen Pinguin gezündet und Wünsche im Regen anvertraut. Ich habe im Regen zu lauter Musik getanzt. Die Nachbarn sind schon weg. Gestern hat jemand nach dem alten Herrn gefragt. Eine verweigert zu gehen. Dafür hast du ihr das Stinktier geschickt. Ich kann das nicht. Und du bist müde. „Wenn es an der Zeit ist, dann nimmt dich der Verabschieder bei der Hand, damit du gehen kannst.“ Ich habe den Verabschieder gefragt, ob ich es bin die endlich gehen muß, oder du es bist, die endlich gehen will. Er war stumm, wußte keine Antwort. „Ich habe soviele Tage und Nächte gewacht. Die Geister sind fort, sie haben losgelassen endlich. Wenn du weg bist, wird es noch ruhiger sein. Wenn sie geht, ist es vorbei. “ Heute ist es nebelig und kühl. Ich war noch nie so früh im Garten und habe Dir auch noch nie etwas vergraben. Ich bin gespannt, was ich Dir nun hier lassen werde. Gibst du mir ein Zeichen? „Ich lasse dich bald los.“ Wie eigenartig, daß du zu mir sprichst. Wie eigenartig, daß wir uns hören. Ich gehe nun im leisen Trauermarsch in deinen Garten. Hinter mir die Stinktiere, das alte Klavier und der Wal polognaised, der Glücksdrache über uns greist. Und wenn es vorüber ist, dann ist es nicht mehr lang.

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