Die Fury sitzt in ihrer halbleeren Wohnung und sortiert ihre halbzurückgebliebene Vergangenheit: heute ist das Zettelarchiv dran. Kleine Stöße, am liebsten sind ihr 8. Einer ist hoch, er reicht bis zur Decke. Das Thema dieses Stoßes ist umfangreich: Wärme. Wäre ich ein kleiner Quasselkobold, würde ich in das erste Mappenloch der untersten Fettmappe kriechen und mir mein Bett richten. Denn manchmal wird es auch in Sommerzimmer kalt. Die Fury überlegt sich, ihren Quasselkobold aus der Dose zu lassen. Stattdessen stoppt sie den Turmbau zu Archiv und legt sich zum Stinktier auf die zu kurze Couch. Das Stinktier hat mittlerweile die Lunte gerochen. Sortiert die Fury, steht ein Stallwechsel ins Haus. Normalerweise wird nur Neues hinzugequetscht oder Altes verschoben. Die Fury schläft ein. Nur noch 2 Nächte. Der Verabschieder schleicht leise ins Zimmer und deckt die Fury zu. Er hat das ganze eingefedelt und ein bißchen ein schlechtes Gewissen. Deswegen läßt er die ganze Nacht über den Glücksdrachen kreisen und den Elefanten in einem türkisroten Teich baden. Es werden ganz stille Tage werden. Das praktische ist – aber das weiß die Fury noch nicht – Veränderungen von allen Seiten machen ziemlich unbeschwert und ein offenes Herz. Mitz.

Advertisements