Ich tauche in meinen Körper ein, so wie bei „Es war einmal der Mensch“ nur eben ohne Grund. Also Grundlos. Und los gehts. Auf der gepumpten Hirnflüssigkeit, die für Wachheit zuständig ist, in einer kleinen Badewanne Richtung hintere Schädelknochen. Kurz abklopfen, entspannt euch endlich und unterlaßt diesen rechten Zug, sowas von altmodisch! Mehr Balance! Runter bis zu den Brustwirbeln, die machen alles eng und sind vernervt mit meinem Magen, der auf Grund Loser geöffneter Kanäle lustig zu blubbern beginnt. Aha, da kehrt Leben ein! Weiter gehts zum Kreuzbein, keine Ahnung was ich da soll, aber drücken tuts da schon. Und dann, stellen sich plötzlich Bilder ein. Meine Brüder, ich, meine engsten Freunde, meine Eltern, Wiesen, Schafe, Kindheit, Ruhe, Sonne, draußen bleiben, bis man friert, im Sommer später, als im Winter, durchgemachte Nächte, neue Freunde, Freunde bis heute, Ängste, Ecken, in denen ich sitze und sitze und sitze, Wände zum Niederreißen, gebaute Häuser für die Einsamkeit, die nie richtig da sein wollte. Aber ich will sie! Dazwischen Zukunftsängste, aber wie an der Zukunft schrauben, wenn nicht die Vergangenheit gerichtet wird.. Und vielleicht liegt die Vergangenheit so klar auf der Hand, wie ein Vögelchen, daß Beeren gegessen hat und deswegen berauscht nicht weiß wohin. Ich schlüpfe in dieses Vögelchen und wasche mir das Violet aus den Federn, mit Wasser aus dem Fluss. Betrachte alles durch ganz kleine Augen und denke mir, was am Schönen krazen und immer und immer suchen. Laß mal alles ruhen. Fury.

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