Ein Kompostkübelchen, das zu leben beginnt. Die Früchte der Industrieerde mit ganz viel E werden zu einem Schleimwasser und praktisch wie ohne Zutun beginnt der Inhalt sein eigenes Süppchen zu kochen. Ich werde Euch Stinktieren nun jeden Abend zum Einschlafen sagen: „Bald ziehen wir um.“ Ich bin gespannt, ob ihr irgendwann die kleinen Öhrchen spitzen werdet. So, wie wenn ich Eure Namen rufe. Die Straße ist noch immer weit, ich kann die letzten Lichtspiele hier sehen, wenn ich auf dem Rotflitzer heimstrample. Die kleinen Häuser, das Licht beim Nachbarn. Das Haus beginnt ruhiger zu werden, zwingt mir Schlaf auf, sagt, komm etwas zur Ruhe. Und was entdecke ich: bessere Zeiten. Die Fury wird erstmals in ihrem IrrsinniglangatmigenschnellverlaufsLeben alleine leben. Mit den Stinktieren. Es wird an der Zeit. Jedes Kind wird größer. Ich fühle mich, als würde ich den Kontinent verlassen, dabei ziehe ich nur in einen anderen Bezirk. Ich bin äußerst dankbar, daß ich soviel Zeit zum Angewöhnen hatte. Gestresst weil das Ende schon in sichtweite ist. Dies ist das Jahr der Veränderungen, die beste derzeit: ich habe noch nie soviel Fußball geschaut. Und: ich habe das Gefühl eines Hutschpferdwesens schätzen gelernt. Fühlt sich gut an. Vergnügt und voller Glaube und Interesse am künfigen Mitzitantleben. F

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