Eine – ine -ne – ei – e – en … I blame it on the Sun – Stevie Wonder. Dieses Wochenende war sehr Ereignisreich. Ich war für sehr viele Momente in Exilhausen. Kurz vorbeigeguckt, überlegt zu bleiben, schnell geflüchtet, wieder zurückgekehrt, weil es doch so verführerisch ist dort, so schön ruhig. Ich schieb das mal auf das Regenwetter und die tropische Hitze. Und rolle für das Archiv den Teppich von vorne nach hinten auf. Die Mitzi beginnt gerade größer zu denken. Als würde sie wachsen, irgendetwas hat sie gedüngt mit Düngekerzenwachsmittel für die innere Leuchtigkeit. Sie ist so sagen es die Zu’s als Riesin in Exilhausen einmaschiert und alle haben gejubelt in ihren Verstecken, ein kurzer stummer Jubelschrei kollektiv ist das ok, weil kollektiv ist immer gut. Wenn gleichzeitig wie aus dem Nichts viele das Gleiche tun und das noch dazu in Exilhausen, dann wird irgendwo ein neuer Stern geboren. Mit kleinen Sternfunkelbewohnern. You and I – ihr und ich – du und er – sie und wir – der Trostrat des Tages, ich fühle und weiß endlich wieder, warum ich das alles schrieb. Scheinbar hatte ich über ein längeres Jahrtausend eine Gefühlssperre in mir – gegen viel Maut und langsam zu befahrenden Kurven wegen allerhand Getier hebt sie sich schön gemächlich und eröffnet mir alle Wege, die auch Exilhausen bietet und dann kann ich entscheiden: laufe ich heute mal rauf oder runter. Mache ich einen Spaziergang. Hüpfe ich auf einem Bein? Oder rolle ich lieber, robbe am Bauch, gehe kniend, bleibe stehen, mache ich eine Elefantenreise, bitte ich den Glücksdrachen um einen Flug, rauf oder runter oder beides mehrmals, oder sitze ich am See meiner verpaßten Momente und bereite mich auf den Schluß vor. Wenn mir meine für die Ewigkeit notierten Gefühlswelten vorgaukeln, es sei ja alles halb so schlimm, dann sagt mir mein watteweiches begrastes Herz: es ist alle doppelt so gut. Übrigens, heute waren die Beatles im Traum zu Besuch. Der Musikgott will mir irgendetwas zeigen, aber ich komm nicht drauf. Die Fury.

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