Ich bin in einen Dornrösschenschlaf gefallen. Die Rosen haben mich überwuchert, ich bin fast nicht mehr erkennbar. Sie haben versucht, mich anzuzünden, aber ich brenne nicht, denn ich bin unsterblich. Im endlosen Traum bin ich eine Schwebenderin allein in neuen Spähren. Ich schwebe schwer, ich habe eure Gesichter nicht vergessen. In meinen Bildern fühle ich mein Herz pochend vor freudigem Gemüt und es baumelt an einer direkten Tränenverbindung ohne Haltestellen. Ich habe vergessen, wie es ist die Sonne zu begrüssen und im warmen Morgenlicht, mit Händen und Füssen beschenkt, der Nacht zu trotzen. In diesem Schlafschloß warte ich und büße und erfahre und sehe. Wache ich jemals auf, werde ich dann glücklich sein. Werde ich dich noch immer suchen, wirst du mir noch immer fehlen.  Werde ich finden, was ich im Schlaf erfuhr.  Werde ich meine Fehler wiederholen, werde ich wissen, wie es ist, zu verlieren. Werde ich Rosen lieben. Meine Stinktiere finden diesen Schlaf furchtbar, sie haben Angst, ich würde gehen. Sie setzen alles in Bewegung und schaffen das, was kein Fürst vermag. Sie berühren mein Herz und ich bin zurück. Der Morgentau ist noch auf meiner Zunge. Danke Tiere, ich wollte sowieso noch etwas bleiben. Fury

Advertisements