Die Mitzi ist ja ein Hoffnungstier mit Wunschhörnern, die manchmal die Wolken anspießen, damit es ein paar Freudentränen regnet. Die Mitzi kann auch durchdrehen im Kreis mit Schockzustand und Herzverlust. Ich telefoniere derzeit mit Wildfremden und unterhalte mich über achtsames Wohnen. Ich versuche meine persönlichen moralischen Pflichten mit einem Fass-ohne-Boden-Wein zu füllen. Ich warte täglich auf meinen Fürsten und will doch nur den einen. Ich versuche zu verkraften. Zu verdauen, denn Mitzifutter liegt manchmal hart ganz tief und schwer. Was ich aber heute als Nachricht bekam – ein erfrischender knapper Satz, der an mich gerichtet sein hätte können: die Wurzel deiner Erstickungsanfälle bist ja du selbst. Ja stimmt. Ich plane im voraus und viel zu viel. Ich hole mich selber ein und bleibe auf der Strecke. Ich bin für alle da, nur für mich nicht. Ich sehne mich nach Ruhe und möchte euch alle sehen. Ich brauche Liebe und bin am liebsten allein. Ich habe Träume, die sich in 4 Leben nicht ausgehen und Träume streichen, das kann ich nicht. Ich versuche zu erkennen, wer ich bin und das raubt mir meinen Verstand in den wenigen Sekunden meines Lebens, in denen ich das zulasse. Ich ackere auf 7 Baustellen und wundere mich, das die Baustellen zu verschachtelten Windschiefmühlen werden. Ich versuche das Schlamassel täglich abzuwenden und das macht sogar richtig Spaß. Ich hoffe auf Anerkennung und scheue zurück sobald ich spüre. Ich trinke Wein und esse Schurzi-Chilli-Chips mit unechtem aber echt scharfem Chilli, weil morgen ist Feiertag, Mitzitag, wenn die Mitzi doch manchmal in die Fury fliehen könnte und umgekehrt. Yichha! M

 

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