Ich habe nicht gewußt, daß man Berge anstechen muß, um am Boden von einem Ende zum Anderen zu gelangen. Vielleicht aber ist das die richtige Methode, um gewaltvoll eine Richtung zu erzwingen. Boden ist ja bei einem Berg irgendwie ein unschönes Bild, der wächst ja bekanntlich bis zur Erdenmitte.  Wie geborgen würde ich mich in der Erdenmitte fühlen, als Erdenmittlingiene, ganz in meiner Mitte, ohne gefühlsloses Menschen-t-um-ich. Lieber wunderbarer Schreiberling, mit dieser Methode ergeben sich ganz neue Welten! Weil ich das letzte Einhorn gerade als Profilbild bei meinem engen Muxi sah, dient mir das natürlich heute als Furywordhintermalung. Was habe ich bei diesem Film schon Tränen verloren, die mir sonst so stark im Kopf stecken bleiben. Überhaupt, qält ein Tier und aus mir sprudelt die Donau bis Bratislava. Ich komme mir vor, als würde ich auf ein einseitiges Dejavü zusteuern. Mit vollem Bewußtsein in die Luftlosigkeit, ist ja nur für zwei Tage. Mitzilike habe ich bis heute keinerlei Bedenken gehabt, aber jetzt, meine Herren, ich bin gespannt wieviel Furyemozion ich nun zurückhalten werde. Aber, gerade deswegen kaimt schon der nächste Song in mir. Ich fühle derzeit Meer. Mal blau, mal grün, mal rot, mal weiß, mal grau, es spielt alle Farben, ein Hoch, ein Tief, voller Ideen, Auswegslosigkeit und außerdem eine Prüfung. Was heute passiert ist: ich ging am Bahngleis auf und ab, drehte mich um, und da warst du von hinten, alles gleich, als wärst du von den Toten auferstanden, ich hätte dieses Wunder geglaubt und bin dir nach, hab dich von vorne gesehen, mein Herz blieb stehen und mein Herz ging weiter und in mir der Schmerz, der nie weggehen wird. Ich denke jeden Tag an Dich. Ich habe damals zu weinen aufgehört. Einmal noch Donau bis Bratislava und ab dann, nur noch ein Mensch der mich nochmals so berührt hat. Deswegen, alle anderen Verletzungen zählen irgendwie nicht. Die wahren Verluste halten ein Leben lang. In Gedenken an Dich: immer wieder „Show me what is heaven like“. Die Fury.

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