Über die Bedeutung des Lichts und der Menschen, die zu einem gehören und die, die einem den letzten Rest Verstand rauben und all den Zwischenräumen dazwischen. Ray LaMontagne „One Lonesome Saddle“ – one lonesome Cowgirl. Über die Zeit, die manchmal Sprünge macht, obwohl sie sich Zeit lassen sollte, um eine Pause einzulegen. Die schönste Pause des Lebens schreibt der Mensch selber und nicht die Zeit. Die besten Entscheidungen trifft das Auge, weil das Auge ist das Tor nach außen. Und wenn das Auge blind ist – über das blinde Auge, das taumelnd über Monate die Zeit vergißt. Sich an die Zeit anlehnt und in die Zukunft träumt. Über die kleinen Mikrokosmen jedes einzelnen. Über die Schönheit der einzelnen Leben, von Pain und Lasten gezeichnet zu einem Bild der Farbenfröhlichkeit mit Lichtgeschwindigkeit vorbei. „I shall be released“ – wenn das Licht sich überdeckt oder zu einer faden Suppe wird. Wenn das Licht notwendiger wird, als jemals zuvor. Wenn dich das Licht warnt. Wenn dich die Tage plagen, wenn du mit dir schon genügend rauf und runter erlebst, weil dich dein Vergangenes nicht losläßt. Über die Wunden, die andere aufreißen. Über die Angst, auf der Strecke zu bleiben. Über das Unglück, immer das Glück zu suchen. Rocko Schamoni „Der Mond“ – die Sonne, die Venus, der Mars, die Welt, meine Welt, deine Welt, Respekt vor der Welt des anderen. Über die leichte Art Verletzungen auszuteilen, aber nichts einzustecken. Über die Glückskinder, die alles erst am Ende einholen wird. Über die Schönheit der einzelnen Sekunden. Über die Tatsache, daß es in der Welt eigentlich keine Sekunden gibt, nur in der Welt der Menschen gibt es diese. Und da gibt es Gedanken, die schöner sind, als jede Träne, die frei fließen darf. Über die Beobachtung und die Unmöglichkeit als Beobachter, die Aufgabe aufzugeben. Über den Tag, der nun beginnt und über die Fury, die die Vielseitigkeit schäzt und die Menschen liebt, bei denen sie ist.

Advertisements