So früh schon auf, meine Gedanken sind noch sehr verspannt. Bevor ich mich in die Notenwelt meines Masterstudiums begebe, ein paar Worte zum Tag. Würde es keinen Boden geben, wäre das eine Stinktier gänzlich unglücklich. Es hat also nichts mit Teppiche zu tun, ein Boden muß her! Ab nun habe ich für wenige Monate eine eigene Gartenhälfte, die ich mir am Wochenende mit dem Tisch, den mir ein Bote im Herbst zurückbrachte, einrichten werde. Mir ist das gestern aufgefallen. Mein Nachbar ist ja ab nun weg. Solche Gelegenheiten bieten sich nicht oft im Leben. Ich werde außerdem jedesmal am Platz des Nachbarn sitzend etwas Wehrmut im Herzen spüren. Sucht mich also im Garten, wenn ihr mich finden wollt. Jedenfalls, die Tischbotschaft des Boten hat mich damals ziemlich unrund gemacht. Aber erstens ist diese Wunde verheilt und wir sitzen wieder zuammen an deinem Pariser Tischchen. Und zweitens, ich weiß endlich wohin, mit dem riesen Teil! Ich habe damals auch einen Koffer zurückbekommen, vielleicht wird endlich mein Reisefieber weniger. Rolling Stones „Angie“. So gehts mir seit vorgestern Nacht. Dieses Rumgeschreibe bringt nix. Ich weiß nur noch nicht, was ich unternehmen werde. Aber eine Fury aus der  Ruhe bringen, ist ganz schlecht. Ich kann nur sagen, Liebe macht nicht nur blind, sondern verletzlich, taub, heroisch, seekrank, wütend, verborgen, scheinheilig, süchtig, überheblich, nichtsahnend. Und immer wieder wird hineingetappt. Aber einen Rat gebe ich der Furyleserschaft: was kann man von einer Liebe erwarten, die die Rechnung im Geschenk vergisst, anstatt persönlicher Worte? Irgendwann ist es notwendig, die Realität zu sehen. Manche Dinge kann man nicht schönfärben. Die Mitz.

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