Liebe treue Leserschaft – jetzt haben wir schon April und ich schreibe noch immer fast täglich für Euch. Ich tue mein bestes, daß es Euch nicht langweilig wird. Gestern in der Heimatregion gastiert und im Elternhaus geschlafen. Irgendwie schläft die Mitzi dort am Besten. Nicht immer, aber heute, das war ein richtiger Tiefschlaf, kein Wunder, die Vier-Konzert-Tour zum heiligen Hasen der Bande war sehr intensiv. Beim Spielen habe ich gestern Diamanten verloren und Tränen verschluckt. Freunde sind angereist von überall. Die Immunsysteme waren leicht angekrazt, aber das zweite Set war grandios. Untertags habe ich kleine schwarze Schafe gestreichelt und in der Sonne geschlafen. Heute sind die Bande und ich frühmorgens gegen Osten geritten und somit mitten in den Sonnenaufgang. In meinem Abruchhaus hat sich mittlerweile eine handfeste Taubenplage etabliert. Ich werde dieses Haus aber nicht im Stich lassen, bis zu dem Tag, an dem ich raus muß und das ist leider bald … Der gute Nachbar von unter mir ist gerade ausgezogen. Es bleibt nur mehr die Frauenebene. Es wird trostlos. Aber Frühling. Die Stinktiere waren ganz verwundert, daß es mich doch noch gibt. Meine Mitbewohnerin kümmert sich nämlich mit Liebe um die Fufus. Daher, ich fehle fast nicht, wenn ich nicht da bin. Jetzt sind sie aber doch glücklich und schnurrren Nonstop. Ich bin außerdem beim Kreißler aus Marrokanien gewesen und hab mir ein Frühstück gekauft. Der Italienerkellner aus dem Südesten Süditalien von der Pizzaria am Eck kam rein und holte sich die Kronenzeitung. Ein altes Ehepaar aus Österreich saß in der Ecke und trank Cola und überlegte wie der Heimweg zu bewältigen wäre. Jetzt sitz ich hier und denk mir, Mistres FPÖ und the Rest – was ist eigentlich so schlimm daran. Funktioniert ja, wenn wir es alle wollen. Dieses Viertel wird mir jedenfalls fehlen. Und jetzt ist es Zeit für Mitzipflege. Eure Fury.

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