Ruhe. Die Suche nach den Gipsy Kings Hotel in den Weiten des Youtubeuniversums. Ich habe gerade Spaß, sowas von nicht was es sein soll im Kopfhörer. Das klingt nach Finale. Ah jetzt. Echte Gitarren klingen dem Glauben sei Dank doch noch echt! Jedenfalls wollten die Stinkkinder noch etwas Spaß haben. Deswegen schreibe ich etwas Unsinn und bleibe wach bis sie von der Gartentour retour sind. Ich entwickle mich derzeit zu einer Fetzentante. Das ist mir jetzt zu blöd. Mr. Bowski – es würde nicht schaden die Sachen freizugeben. Für Musikliebhaber! Wir lassen uns schon auf Youtube ein. Lieder nicht zu finden oder in Computernachbauqualität aber nicht im Original verdirbt uns die Lust auf Sofortkost an Raritäten statt Erinnerungssingsang! Die Fetzentante: probiert alles aus, was an Kleidern und Dinge nur zusammenpassen könnte. Zum Beispiel wenig Schlaf, dafür Schlaf, der zur Abwechslung funktioniert plus Arbeitswahn und Freizeitpflegung. Zum Beispiel rot mit grün und gelb und anderes grün und rot und Haube. Zum Beispiel Essen gehen und sich Zeit lassen. Alleine. Zum Beispiel sein Innerstes umkehren und dabei möglichst viel Spaß haben. Zum Beispiel Umbrella und wohltönender Sonnenschein. Da hilft nur „Like a Rolling Stone“ oder einiges ins Reine bringen. Und sich über jede Kleinigkeit freuen wie ein kleines Mitzchen. Weil – wie kurz ist eigentlich das Leben? Es wird viel zu weinig gefeiert und viel zu viel einem Ideal nachgelaufen, das unzufrieden macht. Was jetzt kommt ist „Purple Rain“ – oh mein … – wenn irgendein Fürst jemals wieder diese Gefühle in mir rührt, die ich bei dem ersten Akkord habe. Es gibt Lieder, die könnte ich ohne Unterbrechnung hören. Rauf, runter und zwischendurch ein anderes der Lieder, die bei mir ganz oben stehen. Ein Übrigens: ich wurde angerufen, daß ich ein Internet ohne Wartezeit geschenkt kriege – für 5 Euro. Was soll das sein – oder vielmehr was kommt danach? Wenn es keine Wartezeit mehr gibt, was kommt nach noch schneller? Haben wir irgendwann das Zeitgefühl verloren. Ich las, die Rastlosigkeit dieser Zeit läßt uns nicht schlafen. Ich schlage mir vor: mehr Mut zur Mitzikeit. Und mehr Partys. Mehr Zeit. Zu diesem Lied bin ich gestorben. Aber es gibt mich noch. Ein Furywunder! Die Wunde heilt die Zeit – das spricht meine Erfahrung: 16 Jhre. Aber schön, das Gefühl geht nie weg. Ich stell mich mit 80 vor im Purpurregen mit Herzriss. Ich habe eine Kerze gezündet und richte meine Gedanken auf das Bett, heute werden die Kinder früher eingesammelt. Ich wünsche Euch Elefantenträume. Übrigens, bevor Facebook zusperrt, alle Freunde anfreunden, die tatsächlich Freunde sind. Soulsavers  „Some Misunderstanding“ – laut. Die Mirli.

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