Das war aber ein Überraschungstag – und eine Überraschungsnacht davor! Wo soll man da beginnen. Am Ende, denn da steht der Wunsch nach Musik. Also suche ich erst Mal ein Lied oder zwei. Al Green „Jesus is Waiting“ + „Amazing Grace“, letzteres ist eine unglaubliche Interpretation – weil warum? Zufallsklick.  Und mit ihm einer Meinung: kümmert Euch um euer Inneres, bevor ihr Euch das Äußere anschaut. Als Beispiel: meine 2 Räder haben sich heute kennengelernt. Den ganzen Tag sind sie miteinander bei der U-Bahn gestanden.  Ein ganzer Tag! Und als ich wieder kam, die waren richtig ineinander verschossen und ich hab grinsen müssen. Und ich denk mir, sowas kann man nur mit dem Herzen sehen, tja. Und im Herzen hört die Fury auch, woher sie kommt und wie gut das tut, das zu wissen. Umso schöner, wenn es dann noch schriftliche Beweise gibt. Jetzt bin ich völlig überwältigt Herr Erzeuger! Auch weil ich ein bißchen auf dem Leim ging! Außerdem habe ich heute 2 fertige Studioproduktionen bekommen und ich muß kurz sagen: ich lebe noch. Trotz „Dock of the Bay“ und das ist eine Version geworden, da wäre es richtig schad drum, weil wegen Aberglaube nicht zu riskieren. Der Aberglaube ist ja ein großer Teil vom Leben, zb. wie verläßt man seine Wohnung? Wie oft sperrt man zu? Steht da jetzt ein rotes Auto, oder ist es weg? Ich hatte gestern das Vergnügen mit einigen meiner engsten Freunde und meiner Familie einen wunderschönen tröstlichen Abend zu verbringen und das obwohl mir die Menge an Arbeit bei den Ohren rauswuchert. Da hilft auch kein Elefant. Jedenfalls interessant: der große Bruder aus Poland ist plötzlich ganz österreichisch ein Nick Knatterton geworden, während ich Toilettengeheimnisse ausgeplaudert habe. Aber wie ich gestern schon gesagt hab: unglaublich,  diese meine Freundesfamilie hat sich untereinander schon in den ärgsten Intimszuständen erlebt. Jedenfalls ist uns am Nachhauseweg der gemeine Pfeifenscheißer – pardot ich versuche ja möglichst im Gepflegten zu bleiben – begegnet. Anstatt mit Beiträgen über ÖMV-Fetischisten und ihre Schreine das Fernseheprogramm vollzustopfen, sollte mal über dieses Phänomen berichtet werden! Außerdem war heute noch ein Scantag – ein Tag wo ich mehr einscan, als rauskommt. Und ein Emailschreibtag. Und am Heimweg hab ich gebetet, daß nicht mehr Emails zurückkamen, als ich ausgeschickt hab. Eine Internetweisheit: je weniger Mitzi ausschickt, umso weniger muß man wieder beantorten und wieder ausschicken usw. Bis so ein Emailverkehr mal ausgestanden ist, das dauert oft. Übrigens hasse ich Gebrauchsanweisungen und liebe meine Stinktiere. Das männliche Stinktier ist gerade etwas beleidigt. Übrigens 2: geht die Treppe hoch und verzichtet endlich auf diese Lifte! Denn wenn man jetzt das „t“ ausläßt, dann ergibt sich das Wort Life! Übrigens 3: liebe Erzeuger, ich bin wirklich dankbar, daß bei mir offensichtlich etwas schief gegangen ist. Mit 31 nun werde ich langsam, aber wirklich langsam, erwachsen. Gut so. Ich fühl mich Glücksdrachenwohl. Eure Mitz.

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