Ich sitze hier in der noch immer warmen Nachmittagssonne auf einem Baumrindensessel und blicke zuerst in meine Vergangenheit und dann in meine Zukunft. Ich denke, Fragen und Antworten ergeben sich in Ruhe. Wenn alles zuviel wird, dann pack Deine Sachen und sitz Dich auf einen Berg. Oder in den Urwald. Oder auf einen Baumrindensessel. Und laß mal alles wirken. Das ist nun für mich und für den, der das morgen lesen wird. In erster Linie und über Umwege gesagt, damit nichts zuviel wird, sei glücklich mit Dir selbst. Manche Dinge kann man nicht verstehen, aber akzeptieren. Manche Dinge kann man nicht akzeptieren, aber verstehen. Und manchmal geht beides nicht. Oder manchmal muß man gar nichts. Und diese Unterschiede zu lernen, ist wohl sehr schwer. Wir wollen immer alles verstehen, aber manchmal liegt alles vor uns, wir müssen es nur sehen. Oft sind die Dinge nicht so weit entfernt. Ein Knock Out bringt Kurzfristigkeit. Längerfristig ist eine Reise in sich selbst. Das braucht Zeit und Raum, vielleicht aber nur einen Tag. Ein Tag Ruhe. Ein Tag Wesentlichkeit: Sonne, Gras, Schafgeburt, Landgeschichten, Worte von Menschen, die man sucht, Zuwendung, Zeit. Die Mitz macht sich langsam auf den Weg, ich habe diese Tage damit angefangen. Das ist nun für die treuen Leser, die auf mich aufgepaßt haben, in den letzten Monaten. Die an meine Stärke geglaubt haben, aber auch meine Schwäche sahen und das Loch, das sich aufgetan hat. Song des Tages: Amos Lee „I’ve seen it all before“ – Soviel, wie in diesem Jahr schon passiert ist, oder in meinen letzten 4 Jahren, im letzten Jahr! Das Leben hat noch viel vor mit uns und sollten wir was verpassen, wird was anderes kommen. Verpassen gibts nicht, dafür sind die Ebenen zu zahlreich und die Dimensionen zu tief. Alles führt wieder zusammen, spätestens in der nächsten Welt. Eure Fury!

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