Diese Welt ist ein einziger Fallzu. Geht heute meine Mitbewohnerin kurz nach Gegenüber dieser Ö-Welt, zieht eine Heidelbergerin bei mir ein. Treff ich gestern auf einer Party einen Heidelberger. Der Heidelberger hat am Tag jenes Mannes Geburtstag, dessen unfaßbare Braunschicht auf meiner namensähnlichen Geburtsstadt haftet. ( In dem letzten Großwort steckt ein Doppels. ) Fahr ich heute in der Früh los, bemerk ich einen Haufen Arbeiter am Eck. Komm ich heute Nacht heim, sind die Arbeiter gerade fertig. Wären die Monate nicht so, wie sie waren, hätte ich mich nicht musikalisch vollends verliebt. Sagt heute meine Zuversicht, wenn ich traurig bin, brauch ich Lustiges. Sag ich, ich nicht ( nicht sondern denke ) – denn für was gibt es traurige Musik. Geh ich den Berg rauf, höre ich den Elefanten hinter mir, zweimal: törö! törö! Oh mein Elefant, ich habe dich vergessen und auch den Glücksdrachen, singe ich Euch also ein Lied meiner Liebe vor, um Euch meine Liebe zu zeigen. Gibt es Menschen, die lautlos verschwinden, während zeitgleich Menschen auftauchen und sorgsam sind, bis zum Ende. Habe ich gestern ein Gespräch, wie unter Freunden, über mein Leben, auf Band, habe ich heute dazu eine Lehrstunde und höre gutgemeinte Kritik am Herz, die irgendwie schmerzt. Wäre ich heute vor 17 Jahren, würde ich zerstört mich zerstören. Bin ich heute so wegen allen Zerstörungen und unzerstörbar. Höre ich jemanden auf der Straße flüstern „Befreiung“ – schreie ich Attacke und dann leise Tschüß. Verbrennt sich wieder ein Tibeter und sterben Menschen in Syrien, irgendwann wird der Mut belohnt, denke ich meine Gedanken hier in Sicherheit. Wären wir hier in Sicherheit nicht mächtiger, würdet ihr dort vielleicht in Sicherheit sein. Finde ich das Internet langweilig, gehe ich für ein paar Tage auf Tauchstation. Mitzi macht Urlaub. Würden manche nicht so sorgsam auf mich aufpassen, würdet ihr nun kein Umarmungsbussi kriegen. Fury.

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