Es gibt Tage, die nerven ein bißchen. Mein Schlaf blieb fast zur Gänze aus heute und wenn ich einmal für 3 Minuten eingeschlafen war, dann weckten mich bestimmt die Stinktiere. Also sperrte ich sie aus dem Raum und verbarrikatierte die Tür mit allem Möglichem, weil die Tür kann man auf Grund diverser Diskrepanzen aus der Vergangenheit nicht mehr schließen. Dann erledigte ich fast alles, was ich in den letzten 2 Monaten verdrängt hatte oder schrieb es auf ein großes Blatt. Ich ging und besorgte für meine neuen Jobs Tonnen an Material – was schafft man nicht alles in wenigen Stunden, das frage ich dich nun Gesprächsbruder!  Vor wenigen Minuten gestand ich mein Scheitern für wenige Stunden ein und versuche morgen früh mein neues Glück. Immerhin saß ich heute auf Stufen, wodurch ich fast ganz Wien sehen konnte. Zumindest in die eine Richtung. Und die untergehende Sonne spüren. Von allen Seiten. Ich ärgerte mich über den Stadtlärm und begann plötzlich aus dem Nichts „Don’t worry about a thing“ in der U-Bahn zu singen und leicht zu tänzeln. Es fiel niemanden auf. Ich erfuhr, daß ich zu den Guten gehöre und telefonierte mit einer Herzensfreundin, die mittlerweile ganz woanders wohnt. Die Militant sollte sich nicht alles so zu Herzen nehmen, weil wieso? Die Dinge, die in das Militant Herz gehören sind da seit Urzeiten und das, was nicht hingehört verschwindet von selbst. Eine Mailboxnachricht vom Spiritus und trotzdem: ich worrie a little bit. Das ist auch die Mitz. Aber es gibt ein nettes Geheimnis, mehr dazu garantiert bald. Mit goiserischer Umarmung, the Mary.

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